Baldrian

Der Baldrian soll helfen bei:

  • Bluthochdruck
  • Gallenleiden
  • Magen-Darmkrämpfen
  • nervösen Herzleiden
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Kopfschmerzen
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • Stimmungsschwankungen
  • Mittel bei Ängsten wie Prüfungsangst, Angst vor Dunkelheit, Albträumen und Lampenfieber
  • schlafförderndes Kraut

Baldrian hat die wunderbare Eigenschaft zu entspannen ohne müde zu machen. Im Gegenteil, vielen gelingt es sogar, sich mit Hilfe der Baldrianwurzel besser zu konzentrieren. So kann Baldrian auch hyperaktiven Kindern helfen, sich besser zu fokussieren und gegen äußere Reize abzuschirmen.

Die Wurzeln enthalten den höchsten Wirkstoffgehalt.

Eine Tinktur wird mit frisch geschnittener Baldrianwurzel angesetzt. Wurzelstückchen in ein Schraubglas geben und mit 45-prozentigen Alkohol übergießen, so dass alle Stückchen gut bedeckt sind. Schraubglas verschließen und bei Zimmertemperatur unter gelegentlichem Schütteln zwei Wochen ziehen lassen. Wurzelstückchen abseihen und die Tinktur in ein dunkles Glas geben.

Abends 1-2 Teelöffel der Tinktur einnehmen.

Äußerlich kann die Tinktur bei Nervenschmerzen, ausgelöst durch Rheuma, Arthritis, Gürtelrose oder Neuralgien, sowie bei Muskelschmerzen Linderung verschaffen.

Ein Tee mit Baldrianwurzel wird im Kaltansatz zubereitet. Dazu werden zwei Teelöffel Wurzelstückchen mit 250 ml kaltem Wasser übergossen, nach 8-12 Stunden durch ein Sieb gegossen und kalt oder leicht erwärmt getrunken.

Um Muskelverspannungen zu lösen und Nervenschmerzen zu lindern, kann auch ein Bad mit Baldrianwurzel angewendet werden. Dazu werden 100 g Wurzel mit 3 l Wasser aufgekocht und etwa 15 Minuten ziehen gelassen. Den Sud abseihen und zum Badewasser geben.

Verwendung der frischen oder getrockneten Blüten:

  • einem Duftkissen (Gegen Albträume, Stress und als Einschlafhilfe)
  • einem Tee oder einem Kaltaufguss

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