Johannisbeeren

Rote und weiße Beeren enthalten auf 100 g 36 mg Vitamin C. Die schwarzen Beeren enthalten sogar 175 mg. Das Vitamin schützt unter anderem die Zellen, fördert die Heilung von Wunden und Verletzungen und sorgt dafür, dass der Körper Eisen aus pflanzlicher Nahrung besser verwerten kann. Zudem sind die Beeren reich an Kalium, Eisen und Ballaststoffen. Mit rund 7 g pro 100 g Beeren liefern die schwarzen Johannisbeeren doppelt so viel wie die roten Vertreter und decken damit bereits 1/4 der empfohlenen Tagesration.

Noch ein Pluspunkt ist der hohe Gehalt an Anthocyanen: Die schwarzen Farbpigmente gehören zu den Flavonoiden und haben viele gesunde Wirkungen – unter anderem wehren sie als starke Antioxidantien zellschädigende Sauerstoffradikale ab, senken vermutlich das Risiko für bestimmte Krebsarten sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und stärken das Immunsystem. Auch bei diesen Stoffen liegen die schwarzen Beeren mit einem 10 x höheren Anteil vor den Roten.

Die Früchte halten sich im Kühlschrank ca. 2-3 Tage. Die Saison dauert nur rund 6 Wochen von Mitte Juni bis Anfang August.

Ich durfte mit meiner Freundin einige Beeren im Westerwald pflücken. Aus ca. 7 Kilo inkl. Grünzeug wurde Johannisbeer-Vanille-Gelee, Johannis-Himbeer-Gelee, Johannisbeerlikör und ein kleiner Vorrat zum naschen für die TK.

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