Birnen

Es gibt etwa 28 Birnenarten und mehr als 5.000 Sorten.

Auf 100 g haben Birnen ca. 57 Kalorien. Im Vergleich zu anderen Obstarten gehören Birnen gewiss nicht zu den Vitaminbomben. Wenn man 200 g verzehrt, deckt das den Tagesbedarf an Vitamin C zu etwa 10 % – bei derselben Menge Orangen wären es annähernd 100 %. Der Mineralstoffgehalt ist auch nicht gerade überragend, lediglich der Kupfergehalt sticht ein wenig hervor. 200 g Birnen decken immerhin den täglichen Kupferbedarf zu 14,4 %. Das Spurenelement ist wichtig für die Bildung von Bindegewebe sowie Blut und die Funktion des Nervensystems.

Trotz des niedrigen Gehaltes an Vitaminen und Mineralstoffen steht fest, dass Birnen viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die eine starke antioxidative Wirkung haben. Zudem gibt es erste Hinweise, dass Birnen vor Magen-Darm-Geschwüren schützen und den Fettstoffwechsel fördern. Birnen zu schälen ist nicht zu empfehlen, da die Schale eine bessere Quelle für sekundäre Pflanzenstoffe darstellt als das Fruchtfleisch.

Konventionell erzeugte Früchte sind sehr häufig mit Pestiziden belastet. Dabei handelte es sich u.a. um folgende Wirkstoffe:

  • Das Fungizid Captan kann laut der Umweltschutzbehörde United States Environmental Protection Agency zu einer Dermatitis führen und ist höchstwahrscheinlich karzinogen.
  • Das Insektizid Chlorantraniliprol wirkt auf Insekten wie z. B. Bienen und Wasserlebewesen hoch toxisch.
  • Nicotinoide werden als Insektizide angewandt. Im Jahr 2018 forderten 233 Wissenschaftler ein weltweites Verbot, da diese Stoffe nützlichen Insekten schaden und weltweit zu einem massiven Verlust der Biodiversität beitragen

Mittlerweile gibt es Birnen sogar in Buddha-Form 😂

https://www.gartenfreunde.de/gartenpraxis/gut-zu-wissen/buddha-birnen/

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