Göteborg 2011

Meinen 33. Geburtstag verbrachten wir in Göteborg, vom 18.03.-21.03.2011.

Am 18.03. startete um 6.45 Uhr unser Flug nach Göteborg wo wir 75 Min. später bei leichtem Schneefall und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt eintrafen. Der Bus fuhr uns in 25 Min. in die Stadt und wir brachten unsere Koffer zu unserem Hotel „Comfort City Inn“.

Im „Cafe Petit“ gönnten wir uns erst mal ein Frühstück mit Paninis. Das Cafe  ist auf alt getrimmt mit zerkratztem Mobiliar und abblätternder Farbe. Die Auswahl an Gebäck ist sehr groß und verlockend. Was auffällt ist, dass es hier keine Toilette gibt, scheint in Schweden keine Pflicht zu sein.

Anschliessend spazierten wir weiter durch das Arbeiterviertel „Haga“. Im größten Einkaufscenter Skandinaviens „Nordstan“ fand sich endlich eine Toilette.

Um 15.00 Uhr checkten wir in unserem Hotel ein und relaxten in unseren schönen Zimmern.

Zum Abendessen gingen wir in „das gemütliche vegetarische Restaurang“ Solrosen…..Naja… Wenn das Essen wenigstens geschmeckt hätte. Wenigstens war die Fettpampe günstig. Zurück im Hotel machten wir uns erst mal eine Waffel (Waffelteig und -eisen stehen im Aufenthaltsraum mit TV, Kaffee, Tee und Kleingebäck kostenlos zur Verfügung).

Am nächsten Tag starteten wir in der Flaniermeile „Avenyn“ (teures Pflaster, z.B. im Restaurang Joe Farelli`s Salate für 15-18 €) und gingen zum „Universeum“, Skandinaviens größtes Sciencemuseum. Für 320 Kronen eine sehr kinderfreundliche Einrichtung über Lebensräume, verschiedene Klimazonen und Tierarten. Den größten Teil nehmen die Aquarien und das Tropenhaus ein. In der Tropenanlage kamen die freilaufenden Affen bis auf Armlänge an einen heran.

Weiter ging es ins „Weltmuseum“ bei freiem Eintritt, bis auf die derzeitige Kimonoausstellung. Wir begaben uns in die „Earthlingsausstellung“. Man erkennt den Sinn nicht, aber es ist auf jeden Fall ein netter Kinderspielplatz. Im Untergeschloss gab es eine Ausstellung zum Thema Reisen.

Gegen 14.00 Uhr suchten wir ein kleines Cafe in Haga auf wo wir uns eine vegetarische Lasagne mit Rohkostsalat genehmigten. Um 16.15 Uhr mussten wir gehen, da geschlossen wurde.

An meinem Geburtstag spazierten wir in den „Slottsskogparken“, eine sehr weitläufiige Parkanlage mit mehreren Seen und Wildgehegen, ein paar Seehunden, einer Pinguinanlage und einem großen Ententeich – Eintritt kostenlos. Leicht angefroren fanden wir uns auf ein Heißgetränk in der „Villa Belparc“ ein.

Einmal über die Straße und wir waren im „Botanischen Garten“, der in Anbetracht der Jahreszeit wenig Blütenpracht aufzuweisen hatte. Wir entschieden uns für die große Runde durch den winterlichen Wald.

Zum erneuten aufwärmen ging es ins „Cafe de Matteo“ in der Victoriapassage. Die dortigen Baristas haben zahlreiche Preise bei Wettbewerben gewonnen und der Cappu dort ist wirklich lecker.

Zum Abendessen gingen wir ins „Mañana“, der Tapasbar um die Ecke – einfallslose Tapas, viel zu kleine Portionen, nicht wirklich schöne Location, unaufmerksames Personal und viel zu teuer.

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