Prag 2010

Vom 06.06.-11.06.2010 verbrachten wir einige sonnige Tage in Prag.

Wir landeten am 06.06. um 21.30 Uhr in Prag. Für Bus + Metro gab es keine Tickets mehr zu kaufen da sowohl der Schalter als auch die Information bereits geschlossen waren. Kleingeld um im Bus ein Ticket zu lösen hatten wir nicht, also blieb uns nur noch ein Taxiunternehmen zu beauftragen. Dieses setzte uns vor dem „Grand Majestic“ aber. Die komischen Gestalten und die einfache Rezeption waren nicht gerade einladend. Zum Glück stellte sich heraus dass es das falsche Hotel war, denn wir hatten für das „Grand Majestic Plaza“ Zimmer gebucht. Dort fanden wir mit Hilfe des Navi hin. Schon viel besser: großes geräumiges Zimmer, Badewanne, Minibar, Klima und free Internet.

Am nächsten Tag begaben wir uns in die Tourizone, wo zahlreiche Italiener, Japaner, Amerikaner und Spanier ihrem jeweiligen Führer folgten. Mit den Händen an den Taschen spazierten wir über die „Karlsbrücke“ und hoch zur Burg. Oben besuchten wir die „St. Vitus Kathedrale“ und machten anschließend Pause im „Panorama Pergola Cafe“ mit traumhaften Blick über die Stadt inmitten von Weinbergen.

Auf dem Rückweg über die „Karlsbrücke“ hat sich die Anzahl der Portraitmaler, Karrikaturisten und Schmuckverkäufer vermehrt.

Ein kurzer Abstecher in das Einkaufscenter „Palladium“ (auf 4 Etagen mit 200 shops) und dann erst mal zurück ins Hotel.

Zum Abendessen gingen wir zum vegetarischen Restaurant „Maitrea“ in der Tyskastr. Das Restaurant ist auf 2 Etagen aufgeteilt und alles sehr stilvoll und gemütlich eingerichtet. Das Essen war sehr lecker, vor allem die Desserts Erdbeeren auf weißer Schokomousse mit Karamelwaffeln und Birne in Mascarponesoße und Rotwein mit Gingerbread.

Den nächsten Tag verbrachten wir im „Prager Zoo“. Er ist sehr groß, grün und fotografierfreundlich, da etliche Gehege offen sind. Auch ein Projekt welches von Brad Pitt und Angelina Jolie gefördert wird.

Abendessen gab es im „Loving Hut“ – eine vegetarische Fast Food Kette. Riesige leckere Portionen zu einem günstigen Preis (3 Frühlingsrollen, Currysuppe, großer Teller Pommes, 1 Veggieburger, Bax Bao (chin. Hauptgericht),2 Cola, Stella Artois und das alles für umgerechnet nur 17 €!!)

Am 09.06. legten wir einen Shoppingtag ein – Nicht sehr erfolgreich. Die Kleidungsstücke scheinen für andere Körperproportionen geschnitten zu sein, sind teilweise teurer als in Deutschland, unfreundliches Personal welches nur tschechisch spricht, die üblichen internationalen Ketten (Esprit, New Yorker, H & M…. nur teurer), in den Souvenirshops entweder grimmig und/oder gelangweilt dreinblickende Verkäufer/Türsteher….

Eine kleine Pause legten wir im „Country Life“ ein, ein vegetarischer Supermarkt mit Selbstbedienungsrestaurant.

Abendessen gabe es im „Cafe Louvre“ – schön eingerichtet, freundliches Personal und gute Küche.

Am letzten Tag durften wir den Manager des Hotels kennen lernen. Während dem Frühstück bekamen wir mit wie ein Gast ein Glas runterwarf und in diese Scherben eine halbe Kiwi reinfiel. Diese wurde von einer Angestellten einfach wieder auf den Obstkorb gelegt. Gefährlich für denjenigen der  sie essen könnte. Der Manager bedankte sich für die Info und versprach sich drum zu kümmern.

Wir spazierten auf die andere Seite der Brücke zur „Mala Strana“ auf den Hügel zu einer Art Mini-Eifelturm. Der Aufstieg war uns zu teuer und wir entschieden uns für eine Sektchen-Pause im Schatten des Turmes. Wir stiefelten anschliessend wieder zur Burg und machten wieder im schönen „Panorama Pergola Cafe“ Pause. Danach spazierten wir zum jüdischen Viertel. Da dort für jede Kleinigkeit abkassiert wurde gingen wir weiter durch das Cartier, Rolex, Vitton…-Viertel.

Abends wollten wir beim besten Vegetarier der Stadt essen gehen, dem „Radost FX“. Diese verqualmte Bude hatte sicherlich einrichtungstechnisch schon bessere Zeiten gesehen. So entschieden wir uns doch noch mal für das „Maitrea“. Das Essen war wieder super. Das einzig störende waren die pupsenden Rabbies einen Tisch weiter. Mönche, Geistliche und Erleuchtete essen hier for free. Diese hatten ihren Dienstausweis vergessen, verhandelten mit der Geschäftsführerin ein gratis Mahl aus. Vater Abraham meinte zu seinen Mitrabbies dass sie das nur gemacht hätte, damit sie wieder kommen würden. Warum sollte man jemanden bestechen damit er wieder kommt um sich gratis durchzufuttern?

Den letzten Tag verbrachten wir noch mal in dem schönen Zoo und schlugen uns anschliessend im „Loving Hut“ noch mal den Bauch voll.

Um 22.15 Uhr flogen wir wieder nach Hause.

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