Bärlauch

Dieses Jahr habe ich mich getraut im Wald nach dem Bärlauch zu suchen. Der Bärlauch hat 3 giftige ☠️ Gegenparts mit denen er verwechselt werden kann. Mir waren vorher nur 2 bekannt, daher habe ich versehentlich den Geschmack von Nummer 3 kennengelernt. Ich habe auf einem Blatt des Aronstab – Der Giftpflanze 2019 – rumgekaut. Da es auf der Zunge leicht gebitzelt hatte kam mir das komisch vor. Es ist bisher noch kein Todesfall eines Menschen durch den Aronstab bekannt geworden. Vermutlich weil man schnell merkt, dass er nicht schmeckt und die Blätter eigentlich so ganz anders aussehen. Ich hatte mich vorher nicht richtig informiert. Das darf einem bei den anderen beiden Pflanzen – dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen nicht passieren. Grade bei letzterer Pflanze gibt es kein Gegengift und einige Todesopfer.

Ich bin sehr viele Kilometer im Wald abgelaufen und habe aber nur eine kleine Stelle mit Bärlauch gefunden. Da ich die Endprodukte verschenken wollte habe ich an jedem einzelnen Blatt gerochen – eindeutiger Knoblauchgeruch – sicher ist sicher.

Produziert habe ich Bärlauchpesto, Bärlauchbutter und Bärlauchsalz.

Bärlauchpesto:
31 g Bärlauch
15 g Giersch
5 g Wildschnittlauch
50 g Walnuss
1 EL Hefeflocken
50 ml Olivenöl
0,5 TL Salz
0,25 TL Pfeffer
kleiner Schuss Zitronensaft

Bärlauchsalz:
30 g Bärlauch
150 g Meersalz
mahlen – Ich habe eine kleine elektrische Kaffeemühle verwendet
bei 50 Grad für 3-4 Stunden bei Umluft in den Ofen
Das Salz ist mega lecker und es riecht phantastisch 🤩

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